Drei Kilometer am Stück

Christine beim laufen

Was mich das über Veränderung gelehrt hat

Es gibt Momente, in denen man einfach stolz auf sich ist. Nicht weil man etwas Großes geleistet hat. Nicht weil jemand Beifall klatscht. Sondern einfach weil man weiß: Ich hab das geschafft. Ich bin drangeblieben. Und es hat sich gelohnt.

Heute ist so ein Moment für mich.

Ich bin heute drei Kilometer am Stück durchgelaufen. Klingt vielleicht unspektakulär. Für mich ist es riesig. Und ich möchte dir heute erzählen, warum.

Letzten August haben mich Schulterschmerzen so richtig eingebremst. Was klein anfing, wurde immer schlimmer. Ich hab’s verdrängt, weitergemacht, gehofft dass es von selbst besser wird. Im Januar dieses Jahres war dann der Höhepunkt und gleichzeitig der Wendepunkt.

Ich hab gemerkt: So kann es nicht weitergehen. Ich muss etwas ändern.

Für mich war dann klar: 2026 wird anders. Ich schaue auf mich. Ich kümmere mich um meine Schulter. Ich fange wieder an, mich zu bewegen. Und ich fange wieder an zu laufen.

Wer schon mal nach einer längeren Pause wieder mit dem Sport angefangen hat, weiß: Der Anfang ist das Schwerste. Nicht weil der Körper nicht kann. Sondern weil der Kopf immer wieder zweifelt. Naja und doch auch immer Ausreden parat hat, heute keine Zeit zu haben

Ich hab oft gedacht: Das schaffst du nicht mehr. Du bist zu lange raus. Andere laufen locker fünf, zehn Kilometer und du kämpfst mit einem Kilometer.

Aber ich hab mich entschieden, dran zu bleiben. Auch wenn es klein war. Auch wenn es langsam war. Auch wenn ich manchmal Pausen gebraucht hab, die ich mir nicht gewünscht hätte.

Schritt für Schritt. Woche für Woche.

Heute bin ich drei Kilometer am Stück durchgelaufen. Ohne Pause. Ohne aufzuhören.

Die Zeit? Nicht wichtig. Wirklich nicht.

Was wichtig ist: Ich hab’s geschafft. Ich, die vor ein paar Monaten noch gedacht hat, das schafft sie nie wieder. Die mit Schulterschmerzen kämpfte. Die immer wieder von vorne anfangen musste.

Und ich bin so unglaublich stolz. Auf mich. Auf meinen Körper. Auf die kleinen Schritte, die mich hierher gebracht haben. Auch meine Schulter ist inzwischen fast wieder die „Alte“.

Ich bin Ernährungsexpertin. Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch eine Brücke ziehen würde. 😄

Denn was ich beim Laufen gelernt habe, gilt genauso für das Thema Ernährung:

Veränderung fängt immer klein an.

Niemand ändert über Nacht alles. Niemand schafft sofort alles perfekt. Und das muss auch gar nicht so sein.

Ob beim Sport oder beim Essen. Es geht darum, anzufangen. Mit einem kleinen Schritt. Einer kleinen Veränderung. Einem einzigen Tausch auf dem Teller.

In meiner Arbeit mit Familien erlebe ich es immer wieder: Viele wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Das Thema Ernährung fühlt sich groß an. Kompliziert. Überwältigend.

Aber meistens reicht ein einziger Blick auf den Alltag und man sieht sofort, wo der erste kleine Schritt sein könnte.

Christine beim Laufen
Christine beim Laufen

Genau dafür habe ich den Eiweiß-Check gebaut. Ein interaktives Tool für 0 Euro, das dir in 10 Minuten zeigt, ob Eiweiß das fehlende Puzzlestück in eurem Familienalltag ist und was du ganz konkret ändern kannst. Ohne Stress, ohne Verbote, ohne großen Aufwand.

Wenn du also gerade in so einem Moment bist – beim Sport, bei der Ernährung, bei irgendetwas das dir wichtig ist, dann fang an. Heute. Mit dem kleinsten möglichen Schritt.

Denn kleine Schritte verändern mehr als man denkt. Das weiß ich jetzt ganz sicher. 💚

Danke, dass du meine Geschichte gelesen hast. Es war nicht selbstverständlich für mich, so persönlich zu werden. Aber ich glaube, dass genau diese Momente, die echten und menschlichen, die uns verbinden

Falls du magst, schreib mir: Was ist dein kleiner Schritt gerade? Ich freue mich über jede Nachricht.

Alles Liebe,
Deine Christine 🌿

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